7. Der Sabbath

1. Buch Mose, Kapitel 2, Vers 1-3:

Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und also vollendet Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag, und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruhet hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.

Gott ruht über der Erde und betracht besonnen sein Werk, das er in den letzten 6 Tagen geschaffen hat.

Bild 7: Am Sabbat, dem siebten Schöpfungstag, ruht Gott - deshalb arbeiten auch wir Sonntags nicht.

Erklärung des Bildes "Sabbat"

Also wurden Himmel und Erde samt Tieren und Menschen vollendet und Gott ruhte am siebenten Tage. Er dachte an all seine Werke, die er vollbracht hatte und genoss zufrieden das Bild, das sich ihm bot. Der Sabbat gilt deshalb auch für uns als Ruhetag.

Der Künstler zeichnet hier Gott nach der menschlichen Vorstellung. In erhabener Ruhe, den Mantel dicht über die Schultern und Arme geschlagen, die Hände übereinander gelegt thront der Schöpfer auf der Wolke. Die Erde ist der Schemel für seine Füße. Er schaut vom Himmel herab und sieht seine Menschenkinder und ihre ganze Zukunft; von seinem festen Thron sieht er im Voraus auf Alle, die auf Erden wohnen (Psalm 33).

Ganz kann sich Gott am Sabbat aber nicht an der Erde erfreuen, denn seine Liebe muss sich bald stark um sie sorgen - das sehen wir schon in den ernsten Zügen seines Gesichts. Er wird sein Werk jedoch herrlich weiterführen, nachdem er es schon so begonnen hatte. Daher soll alles, was Leben in sich hat, ihn loben: das Heer des Himmels (Sonne, Mond und Sterne), die heiligen Engel, die ihn umschweben, bewundern und anbeten sowie vor allem wir, die den Ruhetag Gottes feiern sollen mit "Beten, Loben und Danken".

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