4. Der vierte Schöpfungstag

1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 14-19:

Und Gott sprach: "Es werden Licher an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht, und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre. Und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf Erden." Und es geschah also. Und Gott machte zwei große Lichter; ein groß Licht, das den Tag regiere, und ein klein Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde. Und den Tag und die Nacht regierten, und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Gott streckt seine Hände aus und mit jeder Bewegung entsteht ein Stern

Bild 4: Am vierten Schöpfungstag erschuf Gott Tag und Nacht.

Die Erschaffung der Himmelskörper

Nun erst wird das Licht von Gott an bestimmte Himmelskörper gebunden, damit diese die Erde erhellen. Der Schöpfer selbst ist hier lebhafter gezeichnet, während er den Himmelskörpern die Befehle erteilt. Mit der linken Hand zeigt Gott rückwärts zu dem kleineren Licht, dem Mond, um ihm seinen Lauf zu zeigen. Mit dem rechten Zeigefinger weist er der hellen Sonne ihre Bestimmung zu. Hinter ihm leuchten die Sterne durch die Nacht umso heller, je kleiner der Mond wird. Vor Gott kreisen und kreuzen sich die Kometen in lichten Bahnen. Unten erscheint die dunkle Erde, die Sonnenlicht benötigt.

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